Über mich

Ich tue was ich liebe und liebe was ich tue.

 

Und vor allem liebe ich Pferde unbewusst wohl schon seit dem Tag meiner Geburt und ganz bewusst seitdem meine Tante mich mit 4 Jahren das erste Mal zu sich in den Sattel hoch nahm, ich saß vor Ihr auf dem hübschen, großen Fuchs und es war um mich geschehen. Seit jenem Tag sind Pferde ein Teil meines Lebens.

Mittlerweile blicke ich auf über 30 Jahre Pferdeerfahrung zurück. Ich durfte bereits viele unterschiedliche Pferde, Pferdemenschen, Ausbildungsmethoden und Reitweisen kennenglernen und bin jeden Tag von diesen wundervollen Geschöpfen, ohne die die Menschheit in ihrer Entwicklung wohl niemals so weit gekommen wäre, fasziniert. Geschichtlich betrachtet ist es gerade erst einen Wimpernschlag her seit sich die Rolle der Pferde in unserer Welt grundlegend gewandelt hat. Vom unentbehrlichen Arbeitspartner, Verkehrsmittel, Kriegsgefährten, Wirtschaftsgut und Statussymbol hin zum Freizeit- und Sport-Pferd.

Im Laufe der Jahre habe ich mich immer mehr mit den Themen Psyche, Anatomie und Biomechanik gerade in Bezug auf das Reiten und die Ausbildung unserer Pferde auseinandergesetzt und begonnen zu lernen und zu hinterfragen.

Leider bekommt man das komplexe Wissen hierzu in kaum einer Reitschule umfassend vermittelt. Gewisse Thematiken werden eher stiefmütterlich behandelt.
Beispielsweise, wie lernen Pferde, wie nehmen sie die Welt wahr oder wie lebt es sich ohne Schmerzlaut? Meinem Empfinden nach sollte, wer sich regelmäßig auf ein Pferd setzt, auch wissen wie ein Pferd trägt und welche anatomischen Gegebenheiten dem zugrunde liegen. Welche Muskulatur braucht ein Pferd um einen Reiter gesund tragen zu können? Wie kann man diese Muskulatur trainieren? Und was passiert mit meinem Pferd wenn ich das nicht tue?

Die Resultate dieses nicht Wissens baden auf Dauer leider die Pferde aus.

 

Die Symptomatik ist vielfältig und beginnt sehr schleichend:

 

 

Die Liste ist ewig fortsetzbar und eine Abwärtsspirale schnell entstanden.

Das ein Umdenken in vielen Bereichen stattfindet ist zum Glück erkennbar. Dennoch, die Lösung wird immer noch zu oft in der Einflussnahme auf die Symptome gesucht. Die Reitsportindustrie bietet hier einen bunten Strauß an Gegenständen und Ideen wie das klappen könnte von Ausbindern und Gebissvariationen über Reithosenbesätze und Futterzusätze es gibt einfach nichts das es nicht gibt. Osteopathen und Tierärzte werden konsultiert um Blockaden, Lahmheiten und der gleichen zu behandeln, die häufig jedoch nur Anzeichen dafür sind, das im Kern etwas nicht stimmt.
Besser wäre es freilich auch kleine Veränderungen an unserem Pferd wahrzunehmen und zu schauen wo deren Ursache zu finden ist. Vor allem wenn sie uns nicht gefallen!

Zugegeben, das ist nicht immer bequem für den Menschen, oft bedeutet es nämlich, dass man etwas verändern muss. Hierzu zitiere ich sinngemäß sehr gerne Albert Einstein:

„Du kannst ein Problem niemals auf die gleiche Weise lösen, durch die es entstanden ist.“

Also lieber Pferdefreund, höre NIE auf zu Lernen, zu Hinterfragen und dich dafür zu interessieren wie du die Welt für dein Pferd ein Stückchen besser machen kannst!

Sarah Bald, Geitner Trainerin

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